Griechenland Gesundheit erlebe-griechenland hat sich soweit wie möglich bemüht, die Genauigkeit der folgenden Informationen über die Gesundheit so hoch wie möglich zu halten. Wir empfehlen Ihnen aber immer mit Nachdruck, mit einer medizinischen Instanz in Kontakt zu treten, um den neuesten Stand der Dinge zu erfahren.Griechenland ist ein sauberes europäisches Land. Dennoch besteht, wie im Rest der Welt, auch hier das Risiko, während Ihrer Reise zu erkranken. Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, nehmen Sie den Beipackzettel mit, so dass kein Zweifel aufkommt, dass es sich hier nicht um Drogen handelt. Sorgen Sie auch dafür, einen extra Vorrat mitzunehmen, so dass Sie nicht verzweifelt in den Apotheken vor Ort nach einem passenden Mittel suchen müssen wenn Sie etwas verlieren.
Tragen Sie eine Brille oder Kontaktlinsen, dann nehmen eine extra Brille bzw. Kontaktlinsen mit. Für Schnorchler und Taucher werden an den Tauchläden/Tauchschulen Tauchbrillen mit Korrektur verkauft (und verliehen).
Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen. Die Informationen richten sich an gesunde, nicht schwangere Reisende, die nicht länger als einen Monat in Griechenland bleiben. Stellen Sie selber sicher, dass Sie aktuelle Informationen für Ihre eigene Situation einholen. Impfungen Für eine Reise nach Griechenland besteht keine Impfpflicht. Tollwut kommt allerdings vor. Für diejenigen, die sich einer erhöhten Gefahr aussezten, ist es zu empfehlen, sich dagegen impfen zu lassen. Wurden Sie von einem Hund gebissen, sollten Sie so schnell wie möglich medizinische Hilfe aufsuchen. Vor Abreise können Sie mit einem zuständigen medizinischen Institut Kontakt aufnehmen. Eine Last-Minute-Reise nach Griechenland ist für einen gesunden Menschen kein Problem; zur Not können Sie auf dem Flughafen noch zu einer Travel Clinic oder dem medizinischen Dienst gehen. Nehmen Sie auf jeden Fall immer Ihren Impfpass mit.
Diese Webseiten geben gute zusätzliche Informationen für vorbereitende Maßnahmen zur Griechenland Gesundheit: Institut für Tropenmedizin Berlin, www.charite.de/tropenmedizin Abt. Infektions- und Tropenmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München, www.tropinst.med.uni-muenchen.de Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus Tübingen, http://www.tropenklinik.de
Den reisemedizinischen Infoservice mit viele Ratschlägen und Tipps finden Sie unter http://www.fit-for-travel.de.
Noch ein paar (semi-)medizinische Tipps: Hautversorgung Nehmen Sie kleine Wunden ernst. Beobachten Sie diese und desinfizieren Sie sie und kleben Sie tagsüber eventuell ein Pflaster drauf. Kratzen Sie Mückenstiche nicht auf.
Schützen Sie Ihre unbedeckte Haut immer mit einer Sonnencreme mit hohem Sonnenschutzfaktor, auch in der Regenzeit. Schnorcheln mit einem T-Shirt und einer (kurzen) Hose ist nicht ungewöhnlich (Wir tun das auf jeden Fall immer)!
Tragen Sie keine grell gefärbte oder schwarze Kleidung und kein starkes Parfüm, Deo oder Aftershave, um stechende Mücken auf Distanz zu halten. Wenn Sie schnell Hautirritationen bekommen ist es am Besten, Kleidung aus Baumwolle oder Leinen zu tragen, darin schwitzen Sie nicht so schnell. Sie können sich eventuell nach der morgendlichen Reinigung einpudern, um Ausschlag zu vermeiden (prickly heat). Deet ist ein gutes Mittel um die Mücken fernzuhalten. Waschen oder desinfizieren Sie ihre Hände nach dem jedem Toilettenbesuch.
Es besteht eine geringe Gefahr, in den Wäldern von einer Zecke gebissen zu werden. Kontrollieren Sie morgens und abends Ihren Körper auf Zecken, vor allem in den Kniekehlen und an der Innenseite der Oberschenkel. Sollten Sie eine finden, ziehen Sie das Tier nicht mit etwas Alkohol heraus, sondern benutzen Sie am besten eine Zeckenpinzette (in allen Apotheken erhältlich), oder gehen Sie vor Ort zu einem Arzt. Sollten Sie nach dem Besuch eines Waldgebiets eine kreisförmige Rötung bekommen, gehen Sie sofort zum Arzt.
Diarrhö (Durchfallerkrankungen) Veränderung des Rhythmus, Klima und Nahrung (vor allem scharfes Essen) können Ihre Verdauung durcheinander bringen. Solange diese Erscheingung ohne weitere Nebenwirkungen auftritt, gönnen Sie sich am besten ein wenig Ruhe und sorgen Sie dafür, dass Sie genug trinken. Wenn Sie unterwegs sind, können Sie auch Loperamide einnehmen. Dieses Mittel legt die Peristaltik (natürliche Bewegung der Därme) lahm, sodass es scheint, als wenn die Diarrhö vorbei ist. Gebrauchen Sie es aber nur, wenn Sie nicht in regelmäßigen Abständen zu Toilette gehen können, also z.B. wenn Sie im Auto reisen. Sollte die Diarrhö länger als zwei Tage anhalten, oder Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhlgang oder andere Dinge auftreten, nehmen Sie Kontakt auf mit einem Arzt.
Vorsorge gegen Diarrhö Trinken Sie nur Wasser aus abgeschlossenen/versiegelten Flaschen oder Dosen, oder Getränke, die aus gekochtem Wasser zubereitet wurden, wie Tee oder Kaffe. Seien Sie vorsichtig mit Eiswürfeln. Fruchtsaft ist nur sicher, wenn kein Wasser zugefügt wurde.
Nahrung, vor allem Fleisch und Fisch, muss gründlich gekocht sein. Gegen alle Erwartung ist es im Allgemeinen sicher, in Straßenläden zu essen. Essen Sie hauptsächlich dort, wo viel Betrieb ist: die Umlaufgeschwindigkeit, mit der das Essen zubereitet und gegessen wird, ist dann hoch, was der Hygiene zu Gute kommt. Auch Restaurants bei denen Sie gut sehen können, dass es sauber ist, sind anzuraten. Was die Straßenläden betrifft, ist es klug, später am Tag kein Fleisch mehr zu essen, das hat dann manchmal den ganzen Tag ungekühlt gelegen.
Sonnenstich Vermeiden Sie einen Sonnenstich, indem Sie einen Hut o.ä. und eventuell eine Sonnenbrille tragen. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer eine Flasche Wasser mithaben, vor allem, wenn Sie in die Natur gehen und nicht schnell Trinkwasser zur Hand haben. Vermuten Sie einen Sonnenstich (bekommen Sie Schwindelgefühle oder Kopfschmerzen): Trinken Sie etwas, setzen Sie sich in den Schatten und bleiben Sie (wenn möglich) dort.
Die Tierwelt Griechenlands Griechenland hat ein paar wehrhafte Unterwasser-Lebewesen wie Quallen, Roggen und Muränen. Sie werden Sie nicht direkt aufessen, aber können doch schmerzhaft stechen oder beißen. Auch können bei den felsigen Küsten schonmal Seeigel vorkommen. Achten Sie daher gut auf den Boden, bevor Sie ins Wasser gehen, Schwimmsandalen können an einigen Orten praktisch sein. Und halten Sie beim Schwimmen Abstand zu den Fischen, so dass diese sich nicht bedroht fühlen. Sollten Sie doch auf einen Seeigel treten, lassen Sie dann die Nadeln so schnell wie möglich entfernen, weil es sich sonst entzünden kann. Bei Wanderungen im felsigen Gebiet können Sie Schlangen und Skorpionen begegnen.
Sicherheit Griechenland ist genau wie Deutschland ein sicheres, europäisches Land. In den großen Städten, den Metros und den touristischen Gebieten können Taschendiebe aktiv sein. In den Sommermonaten können in Griechenland Waldbrände entstehen - vor allem in den nördlichen Gebieten die sehr waldreich sind. Ansonsten können in Griechenland leichte Erdbeben vorkommen - schwere Beben sind selten. Für Informationen zu eventuellen Erdbeben und Waldbränden können Sie den Medien entnehmen, den Anweisungen der örtlichen Autoritäten folgen und Kontakt aufnehmen mit erlebe-griechenland.de.
Wichtig! Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr (und das kann u. U. Monate später sein), Fieber, Magen- bzw. Darmschmerzen oder was auch immer bekommen, die Sie nicht mit einer bestimmten Ursache in Verbindung bringen können: Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf und melden Sie, wie lange und wo Sie in Griechenland waren und was Sie dort getan haben
Startseite von erlebe-griechenland oder weiter zur erlebe-griechenland Bausteinübersicht
|